„Arnbruck lebens- und liebenswert gestalten“

Gerhard Hirtreiter zum Bürgermeisterkandidaten nominiert – Alternative zu den etablierten Parteien

Sie wollen den „Platz in der Mitte" für die Bürger besetzen und bürgernahe Kommunalpolitik machen. Ihre Unabhängigkeit von den Parteien ist ihnen wichtig. Deshalb haben sich die Freien Wähler Arnbruck klar gegen eine Listenverbindung mit einer anderen Partei ausgesprochen.
Gemeinderat Michael Vogl, der zur Nominierungsversammlung im Gasthaus Unterschaffer eingeladen hatte, konnte ein gutes Dutzend interessierter Gemeindebürger begrüßen. Sein Rückblick auf die abgelaufene Wahlperiode fiel sehr durchwachsen aus. „Wir haben viele Beschlüsse mitgetragen, Anregungen eingebracht und uns um die Weiterentwicklung der Gemeinde gekümmert“, sagte Vogl. Die Arbeit im Gemeinderat sei harmonisch und sachlich verlaufen. Nach kontroversen Diskussionen kam man aber stets zu einvernehmlichen Entscheidungen. Er kritisierte aber auch, dass vieles nicht angepackt und man oft über die Planungsphase nicht hinaus kam. „Nicht alles, was schöngeschrieben und schöngeredet wird, ist wirklich so rosig.“ Er meinte dabei insbesondere die Gemeindefinanzen. Der Schuldenrückgang im letzten Jahr wurde nur durch eine Stabilitätshilfe des Freistaates in Höhe von 200 000 €, wie sie ausschließlich die finanzschwächsten Gemeinden erhalten, und durch einen Investitionspause im letzten Jahr erreicht. Alle Anwesenden waren sich einig, dass neuer Schwung fürs Gemeindeleben nötig sei.

Gemeinderat Gerhard Hirtreiter ergänzte: “Wenn die Planung für ein Leichenhaus über 10 Jahre beansprucht, die Bauleitplanung für den Golfplatz bald 20 Jahre dauert, immer noch ein glaubwürdiger Investor fehlt, das Schulhaus noch nicht an die Wärmelieferung angeschlossen ist, das Hallenbad jährlich über 200 000 € Defizit macht, die Dorfmitte leblos wirkt, der Tourismus im Argen liegt und man auf ein Strategieprogramm (Gesamtkosten: 26 000 €) von Studenten einer Hochschule wartet, … diese Aufzählung ließe sich problemlos fortsetzen, dann ist ein Wechsel auf dem Bürgermeistersessel mehr als überfällig.“ Die Versammlung war sich einig, dass Arnbruck einen Bürgermeister braucht, der die anstehenden Probleme erkennt, anpackt und mit Elan und Eifer löst.

Deshalb wurde Gemeinderat Gerhard Hirtreiter als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. Der selbstständige Spenglermeister freute sich, ob dieser Wertschätzung und versprach sich der Herausforderung zu stellen. Er versprach einen fairen, sachlichen, aber auch kritischen Wahlkampf. Abschließend dankte Gemeinderat Vogl allen, die sich bereit erklärten auf der Liste der Freien Wähler zu kandidieren und zeigte sich zuversichtlich das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen um erfolgreich abzuschneiden und wieder drittstärkste Kraft im Arnbrucker Gemeinderat zu werden. „Mit dieser Liste müssen sich die Freien Wähler nicht verstecken", kommentierte Vogl den Wahlvorschlag, der Kandidaten und Kandidatinnen aus allen Ortsteilen, Alters- und Berufsgruppen enthält.

 

Die Kandidatenliste

1.     Gerhard Hirtreiter, Gemeinderat, selbstständiger Spenglermeister

2.     Andreas Brückl, Klärwärter

3.     Andreas Tremml, Gymnasiallehrer

4.     Christian Kopp, Schreiner

5.     Beate Egner, Oberstudienrätin

6.     Josef Raith, Fliesenlegermeister

7.     Marion Baier, selbstständig

8.     Marco Hirtreiter, Installations- und Heizungsbaumeister

9.     Margareta Saller, Hausfrau und Dorfhelferin

10.  Christian Sporer, Baggerfahrer

11.  Nicole Probst, Einzelhandelskauffrau

12.  Hans Geiger, Landwirt

13.  Ramona Hirtreiter, Steuerfachangestellte

14.  Andreas Schrötter, Elektrotechniker

15.  Andreas Leutner, Techniker

16.  Thomas Spannagl, Maurermeister

17.  Martin Massenhauser, Immobilienmakler

18.  Karl Probst, Versicherungskaufmann

19.  Walter Schmid, Oberstudienrat

20.  Franz Vogl, Gastwirt

21.  Thomas Schaffer, Papiermacher

22.  Andreas Vogl, Maschinenbautechniker

23.  Michael Vogl, Gemeinderat, Realschulkonrektor